Erfahrungsbericht Frederik | Conscious Sexuality Coaching und Bodywork

„Sexualität ist für mich immer schwieriger zu definieren, weil es in so vielen Aspekten grundlegend anders von dem ist, wofür ich es früher gehalten habe.“

Mit welcher Motivation bist du zum Coaching gekommen?

Auf Maria bin ich über die Podcastfolge „Wahre Sinnlichkeit katapultiert Sex in eine völlig neue Dimension“ aufmerksam geworden. Ich fand Marias offene und authentische Art über Sexualität zu sprechen sehr toll und habe mir anschließend ihre Homepage angesehen, welche auf mich einen sehr positiven und professionellen Eindruck gemacht hat.

Ich hatte in mir häufig das Gefühl der Sehnsucht nach etwas, trotz des von außen betrachtet „normalen“ Sexuallebens mit meiner Partnerin. Ich hatte das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt, konnte jedoch garnicht genau beschreiben was es war.

Ich wollte Sex irgendwie mehr spüren. Ich hatte gehört, dass sich Sex unterschiedlich sättigend anfühlen kann und hatte die Hoffnung diesbezüglich von einer Person, die sich mit dem Thema sehr intensiv auseinandersetzt, etwas lernen zu können.

Warst du aufgeregt, darüber, was dich erwartet?

In der genannten Podcastfolge wurden auch immer wieder ein paar kleine körperliche und mentale Übungen durchgeführt. Somit konnte ich bereits vorher erfahren, mit welchem Ansatz Maria arbeitet und was mich wohl zu Beginn erwarten könnte. Aufgeregt war ich trotzdem. Durch Marias entspannte und offene Art habe ich mich allerdings schnell sehr wohl gefühlt.

Ich hatte von Anfang an keine inneren Vorbehalte. Ich wusste, dass es der richtige Schritt ist, sich auf die Reise zu begeben, um neue Facetten und Sichtweisen über Sexualität kennenzulernen.

Durch den Podcast und Marias liebevoll gestaltete Homepage war ich mir sicher, dass die Zeit bei Maria für mich und auch für meine Partnerschaft sehr wertvoll sein wird und ein guter Start dieser Reise ist. Ich hatte dies ganz stark im Gefühl, ohne dabei unglaublich transformative Erwartungen gehabt zu haben.

 

Hast du mit deinem Lebenspartner darüber gesprochen?

Da meine Partnerin und ich schon immer sehr offen über unsere Bedürfnisse und Gefühle sprechen, war sie auch von Anfang an sehr involviert. Trotzdem war es eine gewisse Überwindung mit ihr darüber zu sprechen. Sie hatte jedoch Verständnis für meinen Wunsch mein Wissen über Sexualität zu erweitern und unterstützt das Coaching bei Maria.

Ja, wir sprechen seit Beginn des Coachings immer mal wieder über meine neuen Erkenntnisse und tauschen uns darüber aus.

Was hast du gelernt, in Bezug auf deinen Körper und deine Sexualität?

Durch das sehr schrittweise Vorgehen von Maria habe ich verstanden, dass sich die Intensität von Begegnungen vorallem dann wirklich entfalten kann, wenn man den Fokus nach innen auf sich selbst und seine Wahrnehmung lenkt. Sobald man ganz bei sich und seinem Körper ist, werden selbst kleine Berührungen, wie z.B. an den Händen, sehr intensiv.

Ursprünglich war meine Vorstellung, um mehr zu spüren und den Sex nachhaltiger als sättigend zu empfinden benötigt man eventuell abenteuerliche Situationen und bestimme Dinge im Außen, die einem im Gedächtnis bleiben, wie aufregende Locations, besondere Outfits, irgendwelche Toys und ausgefallene Stellungen.

Meine Haupterkenntnis durch das Coaching ist jedoch, dass diese Dinge völlig kontraproduktiv sind. Der Grund ist, dass für das Gefühl von Tiefe und Verbundenheit Entspannung einer der wichtigsten Faktoren ist. In Kombination mit Langsamkeit hat sich mein Empfinden während und nach dem Sex grundlegend geändert. Der Spruch „weniger ist mehr“ ist beim Thema Sex und Berührung unglaublich war, um wirkliche Intensität zu spüren.

 

Wie würdest du deinen Entwicklungsprozess beschreiben?

Der heiße, schnellere Sex fühlte sich nie ganz befriedigend an. Als ich mit meiner Partnerin über „Slow Sex“ sprach betonte sie, dass sie nur den wilderen Sex mag und nur diesen wirklich fühlen kann.

Über die verschiedenen Sitzungen hinweg habe ich wahrscheinlich immer mehr von Marias Herangehensweise in mir aufgenommen. Ich hatte nie den Eindruck „jetzt hat sich etwas radikal verändert“. Es war wahrscheinlich vielmehr die Summe vieler kleiner Nuancen über die Zeit hinweg, die zu einer Veränderung geführt haben.

Der Fokus auf maximal entspannte Situationen mit wenigen Stellungswechseln, in Verbindung mit absoluter Langsamkeit, verstärkte unerwarteterweise sogar sehr stark die Lust bei meiner Partnerin. Als sie mich fragte wie es sein kann, dass wir plötzlich so lange und so intensiven Sex haben, hatte sie garnicht bemerkt, dass ich die Geschwindigkeit teilweise auf null reduziert hatte.

Hat sich dein Bild, das du über Sexualität hattest, verändert? Wenn ja, inwiefern?

Früher hatte ich unterbewusst immer das Erleben eines Orgasmus für meine Partnerin und für mich als höheres Ziel. Ich habe jedoch mittlerweile verstanden, dass Ziellosigkeit und die reine Konzentration auf das eigene Empfinden viel tiefer und nachhaltiger sind. Der Nebeneffekt ist sogar, dass der Orgasmus und das befriedigende Gefühl danach bei uns beiden häufig noch viel intensiver ist als vorher. Sexualität ist für mich immer schwieriger zu definieren, weil es in so vielen Aspekten grundlegend anders von dem ist, wofür ich es früher gehalten habe.

Wem würdest du diesen Weg empfehlen?

Ich bin davon überzeugt, dass die sexuelle Energie einen fundamentalen Kern unseres Menschseins bildet und einen maßgeblichen Einfluss auf unser eigenes Wohlbefinden hat und folglich auch darauf wie wir unseren Mitmenschen begegnen.

Ich kann daher jedem Menschen nur empfehlen, sich mit seinem Körper und seinen sexuellen Bedürfnissen zu beschäftigen und diesem Thema den nötigen Raum zu geben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es Menschen wie Maria gibt, die mit so viel Empathie und Unvoreingenommenheit diese unglaublich wertvolle Arbeit leisten. Ich denke, manche Dinge können durch reines Sprechen und sich Informieren nicht erlernt werden, sondern nur indem man diese auch selbst körperlich erfährt. Ich kann das Coaching bei Maria jedem nur wärmstens empfehlen.

Habe ich eine wichtige Frage vergessen?

Vielen Dank, liebe Maria, für die Möglichkeit diesen Erfahrungsbericht schreiben zu dürfen. Ich freue mich, wenn ich damit auch andere Menschen dazu ermutigen kann diesen Schritt zu gehen.

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