Workshop-Reihe Conscious Sexuality

The Power of Touch

Wurdest du schon einmal wirklich berührt?

Nicht stimuliert, nicht massiert, nicht verführt. Sondern so berührt, dass dein Körper aufhört, sich zu schützen, und anfängt zu empfangen und tief zu empfinden.

2 Tage live in München-Solln · 14 bis 18 Menschen · Einzelpersonen und Paare · bekleidet

Nächster Termin: 27.–28. Februar 2027

Worum es geht

In diesem zweitägigen Workshop in München-Solln erlebst du, was Berührung verändert, wenn niemand etwas leisten muss. Du übst, langsam und bewusst zu berühren und Berührung aktiv zu empfangen. Beides ist lernbar, und beides beginnt bei dir.

Nicht funktionieren.
Nicht stimulieren.
Sondern spüren.

Viele wünschen sich, besser berühren zu können. Meistens ist damit gemeint: die richtigen Handgriffe an der richtigen Stelle, damit der oder die andere erregt wird. Das ist der uninteressanteste Teil.

Intensität entsteht woanders. Sie entsteht, wenn dein Nervensystem sich sicher fühlt, dein Atem tief wird und deine Hände weich. Dann kann eine einfache Berührung am Arm mehr auslösen als alles, was du je über Sex gehört hast.

Deshalb lernst du hier keine Griffe. Du lernst, bei dir zu bleiben, während du berührst. Und dich aktiv zu öffnen, während du berührt wirst.

Vielleicht kennst du das

Nah sein wollen und trotzdem nicht ganz loslassen können.

Vielleicht kennst du das Gefühl, deinem Partner oder deiner Partnerin nah sein zu wollen und trotzdem nicht ganz loslassen zu können.

Vielleicht sehnst du dich nach Berührung, aber wenn sie da ist, fühlt sie sich trotzdem nicht wirklich gut an.

Vielleicht ist Lust da, aber in der sinnlichen Begegnung wieder weg.

Vielleicht gibt es Scham, Unsicherheit, alte Erfahrungen oder einfach das Gefühl, den Zugang zur eigenen Sinnlichkeit ein Stück weit verloren zu haben.

The Power of Touch lädt dich ein, Berührung neu zu entdecken. Sicher. Langsam. Bewusst. Mit mehr Selbstwahrnehmung und weniger Druck.

Du lernst, deinen Körper wirklich zu spüren, deine Grenzen wahrzunehmen und herauszufinden:

Was fühlt sich gut an?
Was brauche ich, um mich sicher zu fühlen?
Was lässt Lust entstehen, also meine eigene?
Und wann kann ich mich einer Berührung wirklich hingeben?

Die zwei Tage

Was dich erwartet.

Die zwei Tage bauen aufeinander auf. Am Anfang steht dein eigener Körper, erst danach die Berührung eines anderen Menschen.

Dein Nervensystem entscheidet, ob sich Berührung gut anfühlt oder ob du dich innerlich schützt. Das beginnen wir zu verstehen, zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.

Die 7 Schlüssel der sinnlichen Innenwahrnehmung bilden deinen inneren Wegweiser, um bewusst wahrzunehmen, wie es gerade um dich steht. Du erlebst sie am eigenen Körper, bevor du jemanden berührst. So wird Berührung tief im Inneren intensiv erlebbar.

Atem · Loslassen · Verlangsamung · Bewegung · Expansion · Stimme · Hingabe

Achtsame Berührung entsteht Schritt für Schritt, in vielen kleinen Übungen, die langsam aufeinander aufbauen. Du wirst sehen, alles wird in deinem Tempo passieren.

Geben und Empfangen üben wir im Wechsel. Du erfährst, wie unterschiedlich sich dieselbe Berührung anfühlt, je nachdem, wie präsent du dabei bist.

Ich führe jede Übung ausführlich vor, bevor ihr sie selbst erlebt.

Der Rahmen

Sehr sicher, und gerade dadurch sehr intim.

Drei Vereinbarungen tragen die ganzen zwei Tage.

Zeit lassen

Wir lassen uns Zeit und achten darauf, in die Entspannung zu kommen.

Jederzeit Nein sagen

Du darfst jederzeit Nein sagen und aus einer Übung aussteigen, ohne es zu begründen.

Bei dir bleiben

Wenn sich eine Berührung für dich gut anfühlt, darfst du davon ausgehen, dass sie auch für dein Gegenüber stimmt. Falls nicht, sagt er oder sie es dir.

Alle Übungen finden bekleidet statt, es gibt keine Nacktheit. Ich arbeite traumasensibel und achte darauf, dass niemand über seine Grenze geht. Wird es für jemanden zu viel, werden wir langsamer.

„Die Gruppe war toll, ich habe mich gut aufgehoben und wohl gefühlt. Vor allem die Behutsamkeit der Männer war sehr heilsam für mich.“

Claire, Teilnehmerin The Power of Touch

Für wen

Für wen dieser Workshop ist.

Du bist hier richtig, wenn du spürst, dass Berührung mehr sein kann als das, was du bisher kennst. Wenn du genug gelesen und verstanden hast und es jetzt im Körper erleben willst. Du kannst allein kommen oder mit Partner:in, Vorerfahrung brauchst du keine. Du musst auch nichts tun, was sich nicht gut und sicher anfühlt.

Viele sind vorher aufgeregt. Das ist normal und darf mitkommen.

Auch Sexualberater:innen und Paartherapeut:innen sind willkommen, wenn sie achtsame Körperarbeit in ihre Sitzungen anleiten möchten. Du nimmst dann ganz normal teil und erlebst jede Übung selbst.

Was du hier nicht findest

Ich unterrichte keine Sextechniken und keine Anleitung, wie du jemanden besser befriedigst. Wir verfeinern deine Wahrnehmung, und das verändert, wie du berührst, fast von selbst.

Keine spektakulären Griffe. Die Übungen sind achtsam, bewusst, langsam, wir bleiben im steten Austausch, und genau darin liegt ihre Wirkung.

„Ich würde den Kurs jedem empfehlen, der auf der Suche nach Selbstliebe, Verbindung sowie Berührung und Empfindung mit allen Sinnen ist, und das alles in einem sicheren, achtsamen und vertrauensvollen Rahmen erfahren möchte.“

Claire, Teilnehmerin The Power of Touch

Zu allererst möchte ich dir von ganzem Herzen Danke sagen. Ohne deine wunderbare Vorbereitung hätte ich nie zu diesem Kurs gefunden. Es war wirklich ein ganz besonderes Geschenk und wirklich eine „Power“ of Touch, intensiv und tiefgehend.

Die Gruppe war toll, ich habe mich gut aufgehoben und wohl gefühlt. Alle waren so offen, sorgsam und aufmerksam. Vor allem die Behutsamkeit der Männer war sehr heilsam für mich. Ich bin tief berührt und verändert aus dem Kurs heraus gegangen.

Wirkliche Ziele hatte ich nicht, ich wollte einfach den nächsten Schritt machen und körperliche Erfahrung sammeln. Daraus ist aber viel mehr geworden: ich kann eine körperliche und geistige Veränderung spüren. Ich fühle mich vollständiger, erfüllter, bestärkter.

Ganz besonders berührt hat mich die Übung, die du mit einem Teilnehmer vorgeführt hast. Es war so wunderbar – schon magisch – zu sehen, wie er zur Ruhe gekommen ist. Als ob er endlich nach Hause gefunden hat. Unfassbar wie gut ihm das getan hat. Für mich war das wirklich eine Offenbarung. Zu sehen, dass die sanften, liebevollen, sinnlichen Berührungen etwas total Friedvolles und Genussvolles hatten.

Als wir die Übung selbst gemacht haben, hatte ich zwar Momente wo es mir etwas Viel geworden ist (ich glaube, das war, weil ich schon so viel Berührung in mir hatte) aber ich habe mich getraut und – so wie du gesagt hast – als meine Hände ganz weich geworden sind, konnte ich mich sogar sinnlich fühlen. Das war ein grandioses Gefühl und hat mich bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich komme immer mehr in meinen Körper und empfinde ihn als schön. Ich habe ein Gefühl der tiefen Dankbarkeit und Erfüllung in mir und das lässt mich lächeln.

Mein Bild das ich über Berührung und sinnliche Begegnungen hatte, hat sich definitiv verändert.

Es war auch gut zu sehen, dass wir alle mit Annäherung und Berührung „zu kämpfen“ haben und dass wir uns alle nach der liebevollen Berührung, der Verbundenheit und der inneren Ruhe sehnen.

Drei Regeln habe ich für mich verinnerlicht:

Wir lassen uns ganz viel Zeit und achten darauf, dass wir in die Entspannung kommen (dass das tiefe Ausatmen kommt )

Wir können jederzeit nein sagen und raus.

Ich bleibe in mir und gehe davon aus, dass wenn sich die Berührung für mich gut anfühlt auch für die andere Person gut ist. Anderenfalls wird er/sie es mir sagen. Nur so kann die Verbindung und die Energie zwischen uns fließen.

Maria, es war eine wunderbare und bereichernde Erfahrung. Danke!

Ich würde den Kurs jedem empfehlen, der auf der Suche nach Selbstliebe, Verbindung sowie Berührung und Empfindung mit allen Sinnen ist, und das alles in einem sicheren, achtsamen und vertrauensvollen Rahmen erfahren möchte.

Ich bin Maria

„Ich verbinde Sexological Bodywork (IISB®), Somatic Experiencing® nach Dr. Peter Levine und kaschmirisches Tantra nach Daniel Odier. Ich unterrichte am spt-Institut und an der TU München und vielleicht kennst du mich aus dem ZEIT-Podcast.

Für dich heißt das: Ich weiß, was in deinem Nervensystem passiert, wenn Berührung zu schnell oder zu viel wird. Deshalb kannst du dich sicher fühlen.“

Termine

Wann du dabei sein kannst.

Die Termine findest du im Workshop-Kalender.

Rahmen und Kosten

Ort
Prana- und Yogazentrum München
Sollner Straße 71, 81479 München

Zeiten
Samstag 10 bis 18 Uhr, Sonntag 9 bis 17 Uhr

Gruppe
14 bis 18 Teilnehmende

Preis
499 Euro, Frühbucher 399 Euro (bis 5 Wochen vor dem Termin), inklusive MwSt., pro Person, nur Seminar

Nach der Anmeldung erhältst du eine Bestätigung. Ein paar Wochen vor dem Workshop bekommst du eine E-Mail mit allen Details. Falls du am gebuchten Termin verhindert bist, ist eine Rückerstattung gemäß meinen AGB möglich.

Häufige Fragen

Was du vielleicht wissen möchtest.

Ja, Einzelpersonen sind ausdrücklich willkommen. Für die Übungen bilden wir Paare, du hast also immer ein Gegenüber.

Die Übungspartner:innen wechseln, auch für Paare. So erlebst du, wie unterschiedlich Berührung sich anfühlen kann, und bringst danach neue Erfahrungen in eure Zweisamkeit mit.

Nein. Du brauchst nur die Bereitschaft, langsam zu werden und hinzuspüren.

Dann steigst du aus, jederzeit und ohne Begründung. Das ist eine der Grundvereinbarungen des Workshops.

Bequeme Kleidung, in der du dich gut bewegen und entspannen kannst.

Meist sind ein paar mehr Frauen als Männer dabei.

Kaffee, Tee, Kekse und Obst stehen für dich bereit. Mittagessen und Übernachtung sind nicht enthalten.

Anmeldung

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